Just grateful. Einfach nur dankbar.

Yesterday I went to bed wrapped in a huge feeling of gratefulness… Grateful for all these beautiful souls crossing my path everyday. Grateful for meeting so many inspiring people. Humans with big dreams, great ideas, endless hopes and temporary fears. People who are passionated about whatever, who laugh, hug and love. My soul was shining as I fell asleep. Thank you for beeing YOU and showing everybody around you how good it feels to be ALIVE! Tons of love ❤
Als ich gestern ins Bett ging, fühlte ich mich eingehüllt in große Dankbarkeit… Dankbar für all diese wunderbaren Seelen, die täglich meinen Weg kreuzen. Dankbar dafür so viele inspirierende Menschen zu treffen. Menschen mit großen Träumen, großartigen Ideen, endlosen Hoffnungen und kurzzeitigen Ängsten. Menschen, die leidenschaftlich brennen, für was auch immer, die lachen, umarmen und lieben. Meine Seele strahlte als ich einschlief. Danke, dass ihr IHR seid und jedem um euch herum zeigt, wie gut es sich anfühlt LEBENDIG zu sein! Tonnenweise Liebe ❤

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Good vibes only

2015 ist Vergangenheit – ein Jahr voller Begegnungen, Veränderungen, Höhen & Tiefen!

Selten habe ich so viel gelacht und geweint wie in den vergangenen 12 Monaten. Schon Ende 2014 hatte ich den Entschluss gefasst meine unbefristete Stelle als Assistentin der Geschäftsleitung zu kündigen um Yoga-Lehrerin zu werden. Diese Veränderung war sicher und ich freute mich schon im Frühjahr darauf, doch der Abschied von meinen Kolleginnen und Kollegen im Herbst war tränenreich. Auch die Sommer-Monate waren geprägt von Dramen und Tränen, wie ich es zuvor noch nicht erlebt habe. An dieser Stelle danke ich meinen lieben Freundinnen, die stets unterstützend an meiner Seite waren! ♥

Der Winter wiederum war der schönste, den ich bisher erlebt habe: 50 Tage voller Sonnenschein, Wärme, Meer, Surfen, Yoga, Tanzen, Singen und gutem Essen! Nicht zu vergessen all die Menschen, die mir auf meiner Reise begegnet sind und mein Leben bereichert haben! Überhaupt war 2015 das Jahr der Begegnungen und Reisen. In Österreich, Schweiz, England, Italien, Spanien, Indonesien und Deutschland wurden neue Freundschaften geschlossen, alte gefestigt und eine ganze Horde Kinder geboren.

So wie das letzte Jahr geendet hat, so soll das neue Jahr beginnen: Nur gute Stimmung!

ॐ गं गणपतये नमः

OM GAM GANAPATAYE NAMAHA

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2015 is past – a year full of meetings, changes, ups and downs!

Rarely I laughed and cried so much like in the last 12 months. Already at the end of 2014 I decided to quit my permanent job as a personal assistent to become a yoga teacher. This change was for sure and I was already excited for that in spring but saying good-bye to my colleagues was tearfully. Also the summer was full of drama and tears like I never experienced before. Here is a great thank-you to my beloved friends who supported me and were always by my side! ♥

On the other hand winter was the most wonderful one in my life: 50 days of sunshine, warmth, ocean, surfing, yoga, dancing, singing and good food! Unforgettable all the people who crossed my path and enriched my life! Actually 2015 was the year of meeting and travelling. In Austria, Switzerland, England, Italy, Spain, Indonesia and Germany I made new friendships, cemented old and a gaggle of babies were born.

Just as the last year ended, so the new one shall start: good vibes only!

ॐ गं गणपतये नमः

OM GAM GANAPATAYE NAMAHA

Go with the flow

Definitiv mein derzeitiges Mantra:

„Lass dich treiben!“

Als gebürtige Jungfrau überlässt man ungern etwas dem Zufall, für gewöhnlich wird alles bis ins Detail geplant. Diese Eigenschaft habe ich schon länger abgelegt, manchmal ertappe ich mich jedoch dabei, wie ich mir unbewusst Stress mache, indem jetzt schon darüber nachdenke, was ich in den nächsten Stunden unbedingt machen und schaffen will. Dabei überkommt mich dann ein nervöses Gefühl und ich kann den Moment nicht genießen. Das ist es jedoch, was Zufriedenheit bringt:

„Genieße das Hier und Jetzt, denn das ist alles was zählt!“

Vielleicht denkst du jetzt, das ist leichter gesagt als getan, aber vertraue mir, es ist viel mehr einfacher als du denkst! Diese ständige Fragen, was wäre wenn,… Es bringt dich nicht weiter und möglicherweise verpasst du so viele schöne Momente. Wenn du dich in der Gegenwart nicht wohl fühlst, ändere etwas an der Situation oder ändere deine Einstellung und dann lass dich einfach treiben und genieße das Leben!

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English translation will follow

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Geschafft!

Es ist vollbracht: Ich habe alle meine Zertifikate in der Tasche! Nun darf ich mich offiziell Yoga-Lehrerin nennen und außerdem Schwangere, Mütter mit Babies, Kinder und Teenager unterrichten – und all das auch noch auf einem Stand Up Paddle Board! So ganz habe ich es noch nicht realisiert, aber ich bin schon ein wenig stolz 😊 Seit fünf Wochen bin ich nun auf der wunderschönen Insel Bali, doch jetzt erst stellt sich langsam ein Gefühl von Urlaub ein, das ich gerade am Pool in meiner Unterkunft in Sanur genieße. Das teacher training war eine tolle Erfahrung, ganz besonders aufgrund der Menschen, die ich dort kennen lernen durfte! So unterschiedlich wir alle auch waren, so gut haben wir dennoch miteinander harmoniert. Da traf Hippie auf Fitness-Trainer und jung auf alt. Egal wie chaotisch die Organisation seitens der Schule teilweise auch war, wir haben zu jeder Zeit zusammengehalten und uns gegenseitig unterstützt. Sicherlich haben sich einige Freundschaften fürs Leben entwickelt und ich freue mich, die ein oder andere Yogini ganz bald wieder zu treffen. Im ganzen Kurs hatten wir übrigens nur einen männlichen Mitstreiter, der sich für seine 20 Jahre tapfer geschlagen hat. Alles in allem waren wir die perfekte Gruppe! Danke dafür! 😘

Für mich beginnt hiermit ein neuer Lebensabschnitt und nun heißt es: üben, üben, üben! „It’s all about the practice!“

Auf meinem Weihnachts-Wunschzettel stehen daher eine Menge Bücher über Yoga und seine Geschichte. Kurzzeitig hatte ich mit dem Gedanken gespielt, meine 300 Stunden-Ausbildung gleich hinten dran zu hängen, aber ich denke, wenn ich einmal angefangen habe zu unterrichten und ich mich regelmäßig weiterbilde, kommt die Erfahrung und das Selbstvertrauen von selbst. Ich kann es zumindest kaum erwarten meine erste Kinder-Yoga-Stunde zu geben, darauf freue ich mich ganz besonders!

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Day off

Heute habe ich etwas Zeit zu schreiben, denn wir haben einen freien Tag. Auch, wenn die Ausbildung bisher mehr Theorie als Praxis beinhaltet, ist es recht anstrengend. Das ständige Sitzen verleiht uns doch einiges ab. Hinzu kommt noch die Hitze – wir haben immer über 30°C und trotz Regenzeit gibt es selten eine Abkühlung. Das hake ich jedoch mal unter „Luxus-Probleme“ ab. Was mir mehr Gedanken bereitet ist die Qualität und der Inhalt der Ausbildung. Da es einige Lehrer nicht nach Bali geschafft haben, wurde improvisiert und wir haben das Gefühl, dass uns nicht das Wissen vermittelt wird, das wir brauchen. Santosha hat uns versichert, dass alles okay ist, aber ich persönlich bin der Meinung, dass mir das nicht ausreicht, um als qualifizierte Yoga-Lehrerin zu praktizieren. Daher denke ich darüber nach, gleich im Anschluss die 300 Stunden-Ausbildung zu absolvieren. Eine Entscheidung werde ich in den nächsten 14 Tagen fällen.

Unser Tagesablauf bestand bisher aus Asanas am Morgen, Meditation am Mittag, dann Yoga Philosophie und Anatomie. Wie gesagt viel Theorie, wenig Praxis. Das soll sich aber in der kommenden Woche ändern. Gestern Abend sind wir alle zusammen ausgegangen, wir sind mittlerweile eine richtige harmonische Gemeinschaft. Heute genießen wir alle unseren freien Tag. Einige machen einen Ausflug, andere gehen zum Yoga und ich war das erste Mal seit einem Jahr wieder surfen. Bali und der hiesige Lebensstil sind einfach wunderbar, das hält man auch ganz gut mit etwas weniger Schlaf aus. 😉

Frei nach dem Motto „let it go, let it flow“…

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Watch

Watch your thoughts they become your words.

Watch your words they become your actions.

Watch your actions they become your habits.

Watch your habits they become your character.

Watch your character it creates your destiny.

Frank Outlaw

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Willkommen die Zweite

Leider läuft das Training noch nicht nach Plan und ich fühle mich noch mehr im Urlaub als alles andere. Was jedoch auch keine Entspannung bedeutet, im Gegenteil: Anspannung liegt in der Luft. Heute hatten wir den zweiten „welcome circle“ nachdem gestern noch ein paar Schüler und Lehrer gefehlt haben. Aber selbst heute sind wir nicht komplett und alles wirkt etwas chaotisch und improvisiert. Das Gästehaus ist wirklich super und empfehlenswert, ebenso sind meine Mitschüler alle sehr nett. Die Organisation der Schule lässt allerdings zu wünschen übrig, so dass ich noch nichts Spannendes von meinem Training berichten kann, außer:

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Viel Zeit für mich

Als ich am Dienstag Früh mit meinem Balinesischen Kaffee auf meiner kleinen Terrasse in der Unterkunft in Ubud saß, fragte ich mich: „War es vernünftig, meinen sicheren Job und meine schöne Wohnung zu kündigen, um ein paar Wochen durch Indonesien zu reisen und eine Yoga-Ausbildung zu machen?“ Die Antwort kam mir am Abend nach einer Klasse Yin-Yoga bei Yoga Barn: „JA!“ Innerlich habe ich geschmunzelt über meine anfängliche Sorge ein paar Stunden zuvor und schiebe diese mal auf die Tatsache, dass ich noch nie so lange allein unterwegs war. Auch, wenn ich in Ubud keine Freundschaften fürs Leben geknüpft habe, so habe ich mich dort sofort wohl gefühlt. Alles eco-friendly, organic und Yoga stuff wohin das Auge reicht. Man könnte den ganzen Tag nichts anderes machen als Yoga – und zwischendrin eine Schüssel Quinoa Porridge oder einen raw cake genießen und einen fair gehandelten Kaffee trinken. Es war, als gehöre ich dorthin. Ich könnte mir jedoch (noch) nicht vorstellen, dort zu arbeiten, die Qualität der Lehrer ist schon recht hoch. Selbst Wanda Badwal (die einige vielleicht noch aus Germany’s next Topmodel kennen) ist schon ziemlich gut und sie macht das meines Wissens noch nicht lange. Was mir außerdem fehlen würde, ist der persönliche Bezug zu meinen Schülern. Hier hat man es doch oft mit Urlaubern zu tun, da ist es unmöglich eine tiefere Verbindung aufzubauen. Und das ist ein Aspekt, weswegen ich mich für diesen Beruf entschieden habe!

Mittlerweile bin ich in meiner Unterkunft in Canggu angekommen, in der auch die Yoga-Schule ist. Leider wurde der Anfang des Trainings auf Dienstag verschoben, da einige der Lehrer Mitschüler aufgrund der Aschewolke des Vulkans auf Lombok noch nicht anreisen konnten. Bis dahin werde ich mir die Zeit mit Vorbereitung am Meer oder Pool vertreiben.

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Aloha meine Lieben!

Die Gegenwart annehmen

Anschluss verpasst… Schon vor dem Start war mir klar, dass ich meinen Flug in Doha nicht erreichen werde. Tja, was macht man da? Ärgern bringt nichts, überhaupt nichts! Als Vorbereitung für meine Yoga-Lehrer-Ausbildung übe ich mich intensiv darin, Situationen, die ich nicht ändern kann, anzunehmen. Was bringt es mir, dass ich mich aufrege oder nervös werde?! Also zurücklehnen und entspannen, es wird schon alles gut werden, davon bin ich überzeugt. Das „Zauberwort“ heißt Hingabe. Dazu möchte ich Eckhart Tolle zitieren: „Hingabe ist die einfache und zugleich tiefe Weisheit, dich dem Fluss des Lebens anzuvertrauen statt dich ihm zu widersetzen. […] In der Hingabe lässt du den inneren Widerstand gegen das, was ist, los. Dein innerer Widerstand entsteht durch mentales Urteilen und emotionale Negativität, die das, was ist, verneinen. Das geschieht besonders dann, wenn Dinge „schief laufen“, wenn also eine Lücke zwischen den Ansprüchen oder rigiden Erwartungen deines Verstandes und dem entsteht, was ist.“ Diese Hingabe lässt sich gut in solchen Situationen üben, in denen einfach mal etwas nicht wie geplant läuft, wie z.B. ein Stau, ein kaputtes Handy oder ein verlorener Schlüssel. „Hingabe ist eine rein innere Erscheinung. Sie hat nichts damit zu tun, dass du im Außen nicht aktiv werden und die Situation verändern könntest. In deiner Hingabe musst du auch nie die gesamte Situation annehmen, nur ihren kleinen Abschnitt, der Jetzt heißt.“ Das heißt, ändere, was du ändern kannst, aber akzeptiere auch, was du nicht ändern kannst. Das kannst du genauso auf Personen beziehen, versuche nicht, jemanden zu ändern, du kannst es nicht. Nimm Menschen, wie sie sind, akzeptiere sie, urteile nicht.

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In diesem Sinne wünsche ich euch eine gute Nacht und einen guten Start in die neue Woche!

Zitate aus „Jetzt! Die Kraft der Gegenwart“ von Eckhart Tolle

 

Es geht los!

1. November 2015 – meine große Reise beginnt

Ich sitze ein bisschen aufgeregt am Frankfurter Flughafen, in einer Stunde geht mein Flug nach Doha/Katar. Von dort aus geht es dann weiter nach Kuala Lumpur/Malaysia und dann nach Denpasar/Bali.

Heute in einer Woche beginnt meine Yoga-Lehrer-Ausbildung. Die Anforderungen sind im Vorfeld schon nicht gering. Die letzten Tage habe ich damit verbracht, Muskeln, Gelenke und Knochen mit Buntstiften auszumalen, was mich in meine Schulzeit zurück versetzt hat. Vorab müssen wir außerdem ein Buch lesen, dazu ein paar Fragen beantworten, sowie eine Zusammenfassung über eine Indische Philosophie schreiben (die ich selbst auf Deutsch kaum verstehe). Aber ich habe ja jetzt noch 18 Stunden Reisezeit vor mir, da wird mir dann schon mal nicht langweilig.

Während meines Bali-Aufenthalts möchte ich hier von meinen Erfahrungen berichten und freue mich, wenn ihr hin und wieder mal reinschaut.

Alles Liebe & bis bald!

Eure Melanie